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RegioStadtBahn (RSB) Planungsbereich John-F.-Kennedy-Platz/Auguststraße/Stobenstraße


Stadt Braunschweig, FB Tiefbau und Verkehr 10728/06 21. Dez. 06: Beschlussvorschlag

RegioStadtBahn (RSB) im Großraum Braunschweig Planungsbereich John-F.-Kennedy-Platz/Auguststraße/Stobenstraße Grundsatzbeschluss und Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

"Der Planung des John-F.-Kennedy-Platzes, der Auguststraße und der Stobenstraße wird grundsätzlich zugestimmt. Die Braunschweiger Verkehrs-AG wird gebeten, zeitnah das Planfeststellungsverfahren für den Planungsabschnitt John-F.-Kennedy-Platz/Auguststraße/Stobenstraße einzuleiten."

[...]

2. Beschlusslage

Für den Planungsbereich John-F.-Kennedy-Platz und Stobenstraße hat der Rat in seiner Sitzung am 4. Juli 2000 auf Basis einer Beschlussvorlage der Verwaltung den nachfolgenden Beschluss gefasst:

  1. Der weiteren Ausplanung der RegioStadtBahn im Bereich John-F.-Kennedy-Platz wird die Gleislage betreffend die in der Variante B dargestellte Planung grundsätzlich zu Grunde gelegt.
  2. Der weiteren Ausplanung der RegioStadtBahn im Bereich Ägidienmarkt/Bohlweg wird die Forderung nach Schaffung von ausreichend dimensionierten Aufstellflächen beidseits der Gleistrasse zur Überquerbarkeit des Ägidienmarkts und des Bohlwegs im Bereich des Schlossparks grundsätzlich zu Grunde gelegt.
  3. Der weiteren Ausplanung der RegioStadtBahn im Bereich Hamburger Straße wird die Planungsvariante Synthese zu Grunde gelegt.
  4. Mit der Gleisanlagenplanung wird keinerlei Planungsentscheidung für eine spätere Bebauung oder IV-Verkehrsführung getroffen.
  5. Alle konkreten Einzelplanungen sind dem Rat über den Ausschüsse rechtzeitig zur Beschlussfassung vorzulegen.

Am 19.12.2006 hat der Rat der Stadt Braunschweig den nachfolgenden Beschluss gefasst: Die Planungen der einzelnen Planungsabschnitte der RegioStadtBahn werden dem Verwaltungsausschuss über die Stadtbezirksräte und Fachausschüsse rechtzeitig zur Entscheidung vorgelegt.

3. Planungsstand

Basierend auf dem oben zitierten Ratsbeschluss hat die Verwaltung in enger Abstimmung mit der Braunschweiger Verkehrs-AG und dem Zweckverband Großraum Braunschweig unter Beauftragung mehrerer Ingenieurbüros die schwierige Aufgabe Umplanung des John-F.-Kennedy-Platzes und der Stobenstraße weiter vorangetrieben. Hierbei war eine Vielzahl von Aspekten zu berücksichtigen:

  • Ertüchtigung des John-F.-Kennedy-Platzes und der Stobenstraße für die RSB (Haltestellen in einer Länge von 75 m und Einbau eines 3-Schienen-Gleises auf ganzer Länge),
  • Sicherstellung eines leistungsfähigen Betriebs für Stadtbahn/RegioStadtBahn im Planungsbereich,
  • Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der geplanten Anlagen für den MIV,
  • Verbesserung der Querbarkeit der Stobenstraße für Fußgänger im Bereich Ägidienmarkt,
  • Optimierung der Anlagen für Fußgänger und Radfahrer im Planungsbereich,
  • Sicherstellung der Verknüpfungsfunktion des John-F.-Kennedy-Platzes zwischen Stadtbahn/Regio-StadtBahn und Bus,
  • grundsätzliche Überlegungen zur Finanzierung des Umbaus

3.1 Variante bestandsnaher Umbau des John-F.-Kennedy-Platzes
Aufgrund einer Forderung des Zuwendungsgebers musste im Rahmen einer Planung die Realisierbarkeit eines sehr bestandsnahen Umbaus des John-F.-Kennedy-Platzes untersucht werden. Aus nachvollziehbarer Sicht des Fördergebers sollte untersucht werden, ob der Neubau einer Gleisanlage in der Relation Kurt-Schumacher-Straße/Stobenstraße in RSBgerechter Weise zu einer zufrieden stellenden Lösung für die RSB führt. Dieser bestandsnahe Umbau des John-F.-Kennedy-Platzes, der dem Auftrag des Rates nicht entspricht, musste jedoch trotzdem verkehrstechnisch im Detail untersucht werden. Das beauftragte Büro Prof. Wermuth Verkehrsforschung und Infrastrukturplanung, WVI, stellt im abschließenden Untersuchungsbericht Folgendes fest:

“Das zu Grunde gelegte LSA-Programm gewährleistet, dass die zusätzlichen RegioStadtBahnen ebenso wie die Stadtbahnen abgewickelt werden können. Die RSB muss dabei den John-F.-Kennedy-Platz in einer Phase queren, da die Aufstelllängen im engeren Bereich des Knotens für einen zweiphasigen Ablauf (wie heute) nicht ausreichend sind. Erhebliche Probleme in der Verkehrsabwicklung treten dann auf, wenn die Gleise durch Linksabbieger von der Wolfenbütteler Straße in Richtung Lessingplatz überstaut sind. Aufgrund der langen RSB-Fahrzeuge kann dann weder der Kfz-Verkehr noch die RSB abfließen. Die Leistungsfähigkeit des John-F.-Kennedy-Platzes für den Kfz-Verkehr nimmt in der bestandsnahen Variante weiter ab; es entstehen zusätzliche Reiseverlustzeiten von dem Mittel 60 sec/Fahrzeug. Die stärksten Verlustzeiten treten wie heute auf dem Augusttorwall auf; in Spitzenzeiten bilden sich dabei Rückstaus bis zum Lessingplatz. Die Auguststraße und die Wolfenbütteler Straße sind ebenfalls überlastet, wobei die ankommenden Fahrzeuge teilweise im zweiten oder dritten Umlauf abgewickelt werden können. Erhebliche Wartezeiten entstehen für die Rechtsabbieger auf der Auguststraße in Richtung Lessingplatz. Hier können zeitweise Rückstaus bis zum Ägidienmarkt und darüber hinaus mit Längen von 250 bis 300 m auftreten.“

Auf Basis dieser Untersuchungen wurde dem Zuwendungsgeber vorgetragen, dass ein bestandsnaher Ausbau des John-F.-Kennedy-Platzes aufgrund der untragbaren Leistungsfähigkeitsdefizite im MIV für die Stadt Braunschweig nicht in Betracht käme. Diese Argumentationskette wurde im Grundsatz akzeptiert, so dass der bestandsnahe Umbau des Kennedy-Platzes einvernehmlich nicht weiterverfolgt werden muss.

3.2 Vorzugsvariante
In einem zweiten Schritt wurde dann der John-F.-Kennedy-Platz, die Auguststraße und die Stobenstraße vertieft untersucht und dem Auftrag des Rates entsprechend ausgeplant. Diese Planung ist als Anlage wiedergegeben und nachfolgend kurz beschrieben.

Der Rat hat am 4. Juli 2000 beschlossen, der weiteren Planung des John-F.-Kennedy-Platzes eine sehr direkte Führung der Stadtbahn-/RegioStadtBahn-Gleise in Form eines Gleiskreuzes zugrunde zu legen. Wesentlicher Gesichtspunkt hierbei war die Überlegung, die Gleisführung in der Relation Lessing-Platz/John-F.-Kennedy-Platz aus der Straße Augusttorwall in die Straße Lessingplatz zu verlegen. Auf diese Weise sollte der Stadtbahn-/RegioStadtBahn-Verkehr sehr viel leistungsfähiger abgewickelt werden, als dies mit der sehr umwegigen und unter dem Aspekt der Signalisierung problematischen Führung im Augusttorwall und im John-F.-Kennedy-Platz heute der Fall ist. Die Anzahl der Fahrspuren orientiert sich im Wesentlichen am heutigen Bestand, es wurde jedoch versucht, die MIV-Fahrströme sehr kompakt abzuwickeln, wodurch sich für den MIV im Vergleich zu heute eine erheblich größere Leistungsfähigkeit (durch Reduzierung der Verlustzeiten) erzielen ließ.

Bei der gewählten Grundform des neuen John-F.-Kennedy-Platzes haben auch städtebauliche und stadtgestalterische Überlegungen eine wesentliche Rolle gespielt. Im Jahr 2000 wurden zusammen mit dem Architekten Braunfels eine Reihe von Möglichkeiten diskutiert, wie zum einen im Bereich Windmühlenberg ein hochwertiges größeres Baugrundstück für eine öffentliche Einrichtung geschaffen werden kann und zum anderen der erhebliche Flächenverbrauch des heutigen John-F.-Kennedy-Platzes auf ein städtebaulich verträglicheres Maß reduziert werden kann. Wesentliches Ergebnis der planerischen Überlegungen waren zwei Gesichtspunkte:

  1. Der John-F.-Kennedy-Platz soll so wenig Verkehrsflächen aufweisen, wie unter dem Aspekt der verkehrlichen Leistungsfähigkeit vertretbar ist.
  2. Im Interesse eines zusammenhängenden größeren Baufeldes im Bereich Windmühlenberg ist auf die ursprünglich angedachte Verkehrsführung im Zuge der Verlängerung des Löwenwalls verzichtet worden, da dies zwangsläufig zu einer erheblichen Aufweitung der Verkehrsflächen geführt hätte und darüber hinaus das großzügige Baufeld in sehr problematischer Weise zerschnitten hätte. Der frühere Verlauf des Löwenwalls soll stattdessen durch eine doppelte Baumallee aufgegriffen werden. Optional ist dazwischen die Anlage eines Parkwegs vorstellbar. Eine wie auch immer geartete Entscheidung zur Nutzung dieses jetzt durch die Planung entstandenen potentiellen Baufeldes steht derzeit nicht an.

Zu den einzelnen Bestandteilen der Planung des John-F.-Kennedy Platzes:
Die RegioStadtBahn auf dem 3-Schienen-Gleis wird in der Relation Kurt-Schumacher-Straße/Auguststraße geführt und erhält eine 75 m lange Haltestelle im Bereich Auguststraße. Im Bereich der Haltestellen werden Bäume gepflanzt. Der besondere Bahnkörper der RSB wird als Rasengleis ausgeführt. Die RegioStadtBahn soll in der Kurt-Schumacher-Straße nicht halten Die Stadtbahnhaltestellen Kurt-Schumacher-Straße und Auguststraße sollen wie heute bedient werden. Die Busverknüpfung erfolgt über Fahrbahnrandhaltestellen (mit eigener Busspur) im Bereich Kurt-Schumacher-Straße. Der Radverkehr wird bestandsnah unmittelbar neben der Fahrbahn geführt, in Teilbereichen als Zweirichtungsradweg.

Vor der östlichen Bebauung im nördlichen Teil des John-F.-Kennedy-Platzes soll ein Parkplatz angeordnet werden, der durch Baumpflanzungen großzügig und ansprechend gestaltet werden soll. Es ist eine Durchfahrung des Parkplatzes auch deshalb geplant, um eine Zufahrtsmöglichkeit zum Hotel für Reisebusse zu ermöglichen. Im Bereich des Augusttorwalls wird die zurückgebaute Gleisanlage der Stadtbahn umgenutzt zum einen in einen Parkstreifen und zum anderen in eine Linksabbiegerspur Richtung Norden. Auf der Augusttorbrücke werden die Gleisachsabstände vergrößert und die Brücke wird für die höheren Achslasten der modernen Stadtbahnfahrzeuge ertüchtigt.

Die Gesamtleistungsfähigkeit des John-F.-Kennedy-Platzes sowohl hinsichtlich des Stadtbahn- und RegioStadtBahn-Verkehrs als auch des Bus- und MIV-Verkehrs wurde mithilfe einer Mikrosimulation des gesamten Verkehrsgeschehens durch die WVI für den Prognosehorizont 2015 nachgewiesen.

Lageplan, Entwurf

Planungsabschnitt Auguststraße/Stobenstraße:
Ein wesentliches planerisches Ziel in diesem Abschnitt war neben der Realisierung der RegioStadtBahn die Schaffung einer Querungsmöglichkeit für Fußgänger im Bereich Ägidienmarkt. Dieser planerische Wunsch existiert seit Jahrzehnten, konnte bislang jedoch aufgrund der außerordentlich hohen Kosten (kompletter Umbau der Gleisanlage oder Neubau einer städtebaulich nicht verträglichen Fußgängerbrücke) nicht realisiert werden. Im Zusammenhang mit dem Neubau der Gleisanlage für die RegioStadtBahn besteht jetzt erstmalig die Chance, hier eine Querungsmöglichkeit einzurichten. Durch entsprechende Planung der Gleistrassierung unter Reduzierung der heute hier vorhandenen Gleisüberhöhungen ist es gelungen eine Querungsmöglichkeit vorzusehen. Die im Plan dargestellte Querungsmöglichkeit und die daraus resultierenden Kurvenradien und Bordführungen werden sich im Zusammenhang mit einer weiteren gestalterischen Optimierung im Zuge der weiteren Ausplanung gegebenenfalls noch geringfügig verschieben. Der besondere Gleiskörper ist auch in diesem Planungsabschnitt mit Ausnahme der Überwegbereiche als Rasengleis ausgeführt. Ein weiterer Planungsansatz in der Stobenstraße war aus Kostengründen ein bestandsnaher Umbau, allerdings in der Absicht, durch Baumpflanzungen in den markierten Parkstreifen städtebauliche Verbesserungen zu erreichen. Die bautechnische Überprüfung dieser Baumstandorte unter Berücksichtigung der Leitungslagen und der Absichten der Leitungsträger, diese zu verändern erfolgt derzeit.

Planungsabschnitt Waisenhausdamm / Haltestelle Bohlweg/Damm
Die RegioStadtBahn wird während der Spitzenzeiten bei einzelnen Fahrten in Doppeltraktion (2 aneinander gekuppelte Fahrzeuge mit einer Gesamtlänge von 75m) verkehren. Dies erfordert eine Haltestellenlänge von 75m. Die Linksabbiegemöglichkeit für Linienbusse in den Waisenhausdamm wird nicht mehr benötigt. An der sehr gut angenommenen, sehr zentrumsnah gelegenen Stadtbahnhaltestelle Bohlweg/Damm sollten daher trotz schwieriger geometrischer Lage (die Haltestelle liegt zwischen den Weichen Waisenhausdamm und Georg-Eckert-Straße) entsprechend lange Bahnsteige realisiert werden. Dass dies nicht an allen Türen (die Lage der Türen ist gekennzeichnet) niederflurgerecht gelingen kann, ist der Gleisführung in den Waisenhausdamm und der Führung eines Überweges mit Bordabsenkung geschuldet. Die vorgeschlagene Lösung ist die beste, die unter den gegebenen Rahmenbedingungen machbar ist.

[...]

Lageplan, Entwurf
Entwurfsplanung (601 KB)

 

Quelle: Stadt Braunschweig, Ratsinformationssystem


Stadt Braunschweig, FB Tiefbau und Verkehr 17512/15 09. April 2015: Beschlussvorschlag

[...] Sanierung der Gleisanlagen vom John-F.-Kennedy-Platz bis Stobenstraße

[...]

Aufgrund des schlechten Zustands der Gleisanlagen vom John-F.-Kennedy-Platz bis zur Stobenstraße beabsichtigt die Braunschweiger Verkehrs-GmbH, die Sanierung der Gleise vorzunehmen. Die Planung dieser Maßnahme ist mit der Verwaltung abgestimmt und soll unter Verzicht auf ein Planfeststellungsverfahren nach Personenbeförderungsgesetz im Jahr 2016 realisiert werden.

[...]

Eine Darstellung der Gleisplanung der Braunschweiger Verkehrs-GmbH ist als Anlage 2 bis 4 beigefügt. Die Gleisachsen werden so aufgeweitet, dass ein Betrieb mit 2,65 m breiten Stadtbahnwagen und der Einbau einer dritten Schiene möglich ist. Im Bereich des John-F.- Kennedy-Platzes entfällt die westliche Stadtbahnhaltestelle und das westliche 3. Gleis. Gemäß Ratsbeschluss vom 21. Oktober 2014 (DS 16897/14) werden der John-F.-Kennedy- Platz und die Einmündung Waisenhausdamm/Stobenstraße im Gleisbereich eingepflastert und in der August- und Stobenstraße ein Rasengleis hergestellt und im Bereich des Ägidienmarktes zwischen den Schienen Natursteinpflaster verlegt. Im Zuge der weiteren Planungen wird aus technischen Gründen im Sinne des Ratsbeschlusses das Betonsteinpflaster in den durch Kfz befahrenen Bereichen durch Stahlfaserbeton ersetzt. Im Abschnitt in Richtung Lessingplatz wird das Pflaster ebenfalls durch Stahlfaserbeton ersetzt (analog der Trasse Augusttorwall), da hier im Bedarfsfall Busverkehr geführt werden soll.

Anlage 2 (2)
Anlage 2 (2)

Anlage 3
Anlage 3

Anlage 4
Anlage 4

Ebenfalls in den Plänen enthalten sind von der Verwaltung vorgesehene ergänzende Baumaßnahmen. Im nördlichen Bereich des John-F.-Kennedy-Platzes wird die Radverkehrsführung verbessert und der Zweirichtungsradweg nach Westen bis zur Realschule weitergeführt. Gleichzeitig wird die Busspur mit einer Stahlfaserbetonplatte versehen und die sanierungsbedürftigen Fahrbahnbeläge auf der Nordost- und Nordwestseite der Auguststraße bis zur Kreuzung erneuert. In Höhe Ägidienmarkt wird zur Vorbereitung des Umbaus des Ägidienmarktes die vom Rat am 18. September 2012 (Antrag Nr. 2231/12) beschlossene Fuß- und Radwegquerung hergestellt.

Bei der vorgeschlagenen Planung handelt es sich im Wesentlichen um ein Projekt der Braunschweiger Verkehrs-GmbH zur Sanierung der Gleisanlagen. Die Kosten der städtischen Maßnahmen im Abschnitt John-F.-Kennedy-Platz werden auf rd. 400.000 € (Projekt "John-F.-Kennedy-Platz/Sanierung 5E.660067") und für die Fuß- und Radwegquerung Ägidienmarkt auf rd. 300.000 € (Projekt "ägidienmarkt/Umbau und Umgestaltung 5E.660095") geschätzt. Für die Gestaltungsmaßnahmen (Rasengleis, Pflasterungen) im Gleisbereich werden voraussichtlich 310.600 € an Kosten anfallen (Projekt "John-F.-Kennedy-Platz/Rasengleiszuschuss 4E.660011").

[...]

Quelle: Stadt Braunschweig, Ratsinformationssystem


Stadt Braunschweig, Pressemeldung vom 24. Februar 2016: Investitionen von 56 Millionen Euro in die Infrastruktur der Stadt

Gleissanierung zw. John-F.-Kennedy-Platz und Waisenhausdamm

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Im Bereich zwischen dem John-F.-Kennedy-Platz und dem Waisenhausdamm finden umfangreiche Arbeiten zur Erneuerung der Gleisanlagen sowie Kanal-, Straßen- und Leitungsbauarbeiten statt. Hierfür wurden bereits Abstimmungen zur Verkehrsführung mit der Braunschweiger Verkehrs GmbH durchgeführt. Diese Arbeiten sollen zwischen März und Oktober ausgeführt werden. Der Verkehr wird jeweils einspurig an der Baustelle vorbei geführt.

"Im Zuge der Neugestaltung der Stobenstraße und des Aegidienmarktes unter städtebaulich anspruchsvollen Gesichtspunkten, erneuern und sanieren wir die Gleisanlagen. Teile der Strecke zwischen John-F.-Kennedy-Platz und Waisenhausdamm erhalten ein Rasengleis", sagt Jörg Reincke, Geschäftsführer der Braunschweiger Verkehrs-GmbH. "Insgesamt investieren wir ca. 3,2 Millionen Euro. Während der Baumaßnahmen, die am 18. März beginnen und voraussichtlich im November 2016 beendet sein werden, müssen die Straßenbahnlinien 1 und 2 umgeleitet werden. Die Umleitungsstrecken und der während der Bauzeit gültige Fahrplan werden wir in einer Pressekonferenz am 03. März 2016 präsentieren", sagt Reincke.

"Wir nutzen die Möglichkeit, die durch die Stobenstraße und die Stadtbahngleise getrennten beiden Teile des Ägidienmarktes für Fußgänger und Radfahrer wieder zu verbinden", fügt Stadtbaurat Leuer hinzu. "In diesem Jahr werden in einem ersten Schritt die Höhenverhältnisse von Straße und Gleisen angepasst, und die Stadt wird eine sehr großzügige Mittelinsel im Gleisbereich bauen. Das Überqueren der Stobenstraße wird damit noch in diesem Jahr möglich sein."

[...]

Quelle: Stadt Braunschweig, Pressestelle


Aushang Anwohner-Information vom 26.02.2016

Einladung zur Informationsveranstaltung über die Sanierung der Gleisanlagen J.-F.-Kennedy-Platz / Auguststraße / Stobenstraße

Einladung zur Info-Veranstaltung am 03. März 2016
Vom 18. März bis November 2016 werden die Gleisanlagen im Straßenzug J.-F.-Kennedy-Platz, Auguststraße und Stobenstraße saniert. [...]


Stadt Braunschweig, Pressemeldung vom 30. März 2016

Informationsveranstaltung zur Umgestaltung des Ägidienmarktes

Braunschweig. Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr der Stadt Braunschweig lädt zu einer Informationsveranstaltung über die Erneuerung und Umgestaltung des Ägidienmarktes, am Mittwoch, 6. April, ab 18 Uhr, in den Rathaus-Altbau, Großer Sitzungssaal, im ersten Obergeschoss, Platz der Deutschen Einheit 1, ein.

Die Erneuerung des Ägidienmarktes ist für 2017 geplant. Vertreter und Vertreterinnen des Fachbereiches Tiefbau und Verkehr und des Fachbereiches Stadtplanung und Umweltschutz stellen einen Entwurf des Gestaltungsplanes vor. Im Anschluss erläutern sie die finanziellen Auswirkungen nach der Straßenausbaubeitragssatzung und beantworten Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Quelle: Stadt Braunschweig, Pressestelle


Schienenverlegen in der Stobenstraße

Stobenstraße
Zeitrafffer 08. Juni 2016 (31,5 MB)


Stadt Braunschweig, Pressemeldung vom 27. Oktober 2016: Ägidienmarkt wird ab Frühjahr umgestaltet

Gleissanierung Stobenstraße termingerecht abgeschlossen

Die Sanierung der Gleisanlagen in der Stobenstraße durch die Verkehrs-GmbH ist planmäßig und termingerecht abgeschlossen worden. Bereits im Zuge der Gleissanierung wurden die Fahrbahnen im Bereich des Ägidienmarktes nach außen verschwenkt und eine große Mittelinsel gebaut - Voraussetzung für die Realisierung der weiteren Planungen am Ägidienmarkt, erläutert Klaus Benscheidt, Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr weiter. Fußgänger und Radfahrer können die Stobenstraße hier auf einer breit gepflasterten Wegefläche überqueren, womit es wieder eine durchgehende Wegeverbindung Bürgerpark - St. Ägidien - Magniviertel gibt.

Im kommenden Frühjahr soll die Maßnahme mit der städtebaulichen Aufwertung des Ägidienmarktes fortgesetzt werden. Klaus Benscheidt: Die Stobenstraße ist von Süden her die wichtigste Zufahrt zur Braunschweiger Innenstadt. Das gilt für Autos, für die Stadtbahn und für den Radverkehr gleichermaßen. Ziel ist es, den Verkehrsfluss auf dieser wichtigen Verkehrsader zu erhalten und zugleich den historischen Platzraum des Ägidienmarktes wieder erlebbar zu machen und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Dazu wird unter anderem die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt, der neu gepflasterte Platz selbst zum verkehrsberuhigten Bereich und der ruhende Verkehr neu geordnet. Bis auf vier Behindertenparkplätze wird der zentrale Platzbereich frei von Kfz-Stellplätzen sein. Im Gegenzug werden im Umfeld weitere Anwohnerparkplätze ausgewiesen sowie zusätzlich geprüft, Parkmöglichkeiten speziell für Kirchenbesucher zu den Gottesdienstzeiten an der Kennedy-Schule einzurichten.

Aus zwei Gründen werden die Arbeiten zur Neugestaltung nicht mehr in diesem Jahr begonnen. Die Gleiserneuerung wurde so eingetaktet, dass die Stobenstraße zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft wieder frei ist, erläutert Klaus Benscheidt. Dies wollen wir nicht durch weitere Bauarbeiten beeinträchtigen. Zudem wäre angesichts des bevorstehenden Winters ohnehin mit einer längeren Arbeitsunterbrechung zu rechnen.

Die Fertigstellung der Maßnahme ist für 2018 vorgesehen. Die Einschränkungen für den Kraftfahrzeugverkehr sollen auf ein Mindestmaß beschränkt und vorwiegend in den verkehrsärmeren Ferienzeiten abgewickelt werden. Die genauen Termine werden rechtzeitig mitgeteilt.

Foto des Ägidienmarkts vom 28. Oktober 2016
Querung Ägidienmarkt am 28. Oktober 2016


Stadtbezirksrat Innenstadt und Planungs- und Umweltausschuss im Juni 2016

Planung und Ausbau des Ägidienmarktes

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Baubeginn soll nach Abschluss der Gleisbauarbeiten vom John-F.-Kennedy-Platz bis zum Waisenhausdamm im Frühjahr 2017 sein. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich zwei Jahre dauern und 2018 beendet. Im Bereich der Stobenstraße/Auguststraße werden die verkehrlichen Einschränkungen vorrangig auf die Ferienzeiten konzentriert.

Ägidienmarkt, Lageplan Ackers, 24.05.16
Lageplan Ägidienmarkt (Planungsgutachten Ackers)


Stadt Braunschweig, Pressemeldung vom 30. März 2017

Der Platz wird wieder erlebbar: Umgestaltung des Ägidienmarktes beginnt

Nach der Sanierung der Gleisanlagen in der Stobenstraße durch die Verkehrs-GmbH, die im vergangenen Jahr planmäßig und termingerecht begonnen und abgeschlossen wurde, steht in diesem Jahr die städtebauliche Aufwertung des Ägidienmarktes an. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 3. April. Einschränkungen für Autofahrer auf der Stobenstraße werden auf die verkehrsarme Zeit der Sommerferien beschränkt. Die Stadtbahn ist nicht betroffen. Die Bauarbeiten sollen im Herbst abgeschlossen werden.

Im Zuge des ersten Bauabschnittes – der im vergangenen Jahr erfolgten Sanierung der Stadtbahntrasse vom Waisenhausdamm bis zum John-F.-Kennedy-Platz – konnten bereits vorbereitende Arbeiten, wie zum Beispiel der Bau einer Querung für Radfahrer und Fußgänger über Fahrbahn und Gleistrasse, erledigt werden. Sie bilden die wesentliche Voraussetzung für die jetzt anstehende umfassende Umgestaltung des Ägidienmarktes.

Die wichtigsten Ziele sind: Wiederherstellung des historischen Platzraums mit seinen Wegeverbindungen zwischen dem Magniviertel, St. Ägidien und dem Bürgerpark und die stadtgestalterische Aufwertung der beiden Platzflächen. „Ägidienmarkt und Ägidienkirchplatz sollen in ihrer Gesamterscheinung als die Einheit, in der sie einst angelegt wurden, wieder erlebbar werden“, sagt Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. „Ansprechende Materialien, große Platanen und Sitzmöglichkeiten werden die Einheit des Platzraums wieder visuell erlebbar machen und zum Aufenthalt einladen.“

Im Zuge der Baumaßnahme wird auch der Asphalt auf Stobenstraße und Auguststraße zwischen dem Waisenhausdamm und dem John-F.-Kennedy-Platz erneuert. Geh- und Radwege im Bereich der Kolonaden an der Ostseite der Stobenstraße werden barrierefrei umgebaut, die unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert oder saniert.

Die Arbeiten auf den Platzflächen selbst schränken den motorisierten Durchgangsverkehr nicht ein. Fußgänger und Radfahrer werden sicher durch die Baustellenbereiche geführt. Im Bereich der Fahrbahnen von Stoben- und Auguststraße wird bei laufendem Stadtbahnbetrieb ausschließlich in den verkehrsärmeren Sommerferien (22. Juni bis 2. August) gearbeitet, und zwar zunächst mit einer Spur je Richtung. Im Zuge des Baufortschritts werden dann die Fahrbahnen stadteinwärts voraussichtlich in den letzten vier Wochen der Sommerferien voll gesperrt, die letzten beiden Ferienwochen auch die Spuren stadtauswärts.

Während der Vollsperrung stadteinwärts wird der Kraftfahrzeugverkehr über die Kurt-Schumacher-Straße zum östlichen Ring umgeleitet. Stadteinwärts erfolgt die Umleitung je nach Ziel über die Güldenstraße oder den östlichen Ring. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle auch dann passieren. Die anliegenden Grundstücke bleiben zugänglich, sei es für Anwohner, Kunden der Gewerbebetriebe, Restaurantgäste oder Gottesdienstbesucher. Abhängig vom Baufortschritt können allerdings die Routen über den Platz auch für Fußgänger wechseln.

Wie bereits im nördlich angrenzenden Streckenabschnitt Bohlweg/Damm wird in Auguststraße und Stobenstraße im Blick auf die querenden Fußgänger und Radfahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit künftig auf 30 km/h begrenzt. Die vorhandenen Kurven und die Verringerung der Fahrbahnbreiten erfordern ebenfalls die Reduzierung.

Eine Rot-Dunkel-Ampel, die Fußgängern signalisiert, wenn eine Bahn kommt, gibt es schon. Sie ist vorgeschrieben. Die Anlage zu einer Fußgängerampel an der Straße zu erweitern, ist derzeit nicht vorgesehen. Es werden aber die Voraussetzungen für eine Nachrüstung geschaffen, sollte dies erforderlich werden.

Die Parkplätze auf dem Ägidienmarkt selbst entfallen nach der Umgestaltung. Zum Ausgleich für Anwohner werden in der näheren Umgebung rund 30 weitere Anwohnerparkplätze ausgewiesen. Ausreichend Parkmöglichkeiten für Besucher bieten in der Nähe die Magni-Tiefgarage und das Parkhaus Wallstraße. Die St. Ägidien-Kirchengemeinde und die Realschule am John-F.-Kennedy-Platz haben eine Vereinbarung getroffen, wonach Gemeindemitglieder zum Besuch von Gottesdiensten und Kirchenveranstaltungen außerhalb der Schulzeiten den Schulparkplatz nutzen können.

Quelle: Stadt Braunschweig, Pressestelle


Magniviertel www.magniviertel.de
Letzte Änderung: 02. April 2017